So machst du dein MacBook Pro schneller

Mit der Zeit wird das MacBook Pro immer langsamer und langsamer: Das Icon beim Start hüpft 30 Sekunden auf und ab, das Arbeiten mit komplexeren Programmen wie Photoshop ist keine Freude mehr – das muss nicht sein. Wir zeigen dir, wie du dein MacBook wieder schneller machst.

MacBook Pro schneller machen – So geht’s!

Es gibt ein paar einfache und ein paar komplizierte Möglichkeiten, wie du deinem MacBook wieder auf die Beine hilfst. Hier eine kleine Übersicht.

Grundlegende Optimierungen für ein schnelleres MacBook

Es gibt einige grundlegende Aspekte, die viele vermutlich schon als „völlig normal“ ansehen, andere aber stets vernachlässigen. Zum einen sind das regelmäßige Updates der installierten Software, zum anderen ein Schreibtisch mit wenigen Dateien und Ordnern. Beides kann dein MacBook Pro schneller machen – oder wenigstens verhindern, dass es unnötig langsamer wird. Zuletzt solltest du immer so viel freien Platz auf der Festplatte haben wie möglich, damit OS X problemlos temporäre Dateien erstellen kann. Es werden mindestens 10 Prozent des Gesamt-Speicherplatzes benötigt, doch mehr ist immer besser.

Unnötige Dienste und Objekte deaktivieren

Von OS X werden einige Programme und Dienste automatisch gestartet, die du eigentlich gar nicht benötigst. Dazu gehören die Anmeldeobjekte, die beim Hochfahren und der Anmeldung gestartet werden. Einsehen kannst du diese unter „Systemeinstellungen“ -> „Benutzer & Gruppen“ -> „Anmeldeobjekte“. Außerdem kannst du unter „Systemeinstellungen“ -> „Freigaben“ alle Dienste deaktivieren, die du nicht benötigst.

Nicht schneller, aber auch nicht langsamer: zusätzlicher RAM

Mit zusätzlichem Arbeitsspeicher kannst du dein MacBook nicht direkt beschleunigen, du kannst aber verhindern, dass es bei vielen gleichzeitig betriebenen Programmen langsamer wird. Bei mangelndem Arbeitsspeicher weicht das MacBook nämlich auf deine Festplatte aus und verlangsamt das Arbeitsgerät.

Mit der „Aktivitätsanzeige“ kannst du dir die Auslastung des Arbeitsspeichers sowie die Auslagerung anzeigen lassen. Wie du neuen RAM in dein MacBook einbauen kannst, erfährst du auf der offiziellen Apple-Website.

Eine zweite Möglichkeit ist, den unbenutzten Arbeitsspeicher zu leeren. Wie das geht, erfährst du in diesem YouTube-Video:

Neuinstallation des Betriebssystems

Das Betriebssystem komplett neu zu installieren, hat einige Vorteile. Hier wird das MacBook von allen Altlasten und Problemen befreit, die es langsam immer weiter ausbremst. Wenn du die Möglichkeit hast, auf eine neuere Version zu aktualisieren, dann nutze sie: Dadurch bekommst du auch gleich neuere Versionen für andere Software. Das erhöht die Sicherheit des MacBooks und erhöht in der Regel auch die Geschwindigkeit.

SSD nachrüsten

Der Einbau einer SSD ist sicherlich der effektivste Weg zu einem schnelleren MacBook Pro. Damit du hier nicht auf großen Speicherplatz verzichten musst, ist eine SSD, auf der nur das Betriebssystem liegt, als zweite Festplatte neben der HDD meist der beste Weg. Sehr einfach geht das mit unserem Adapter-Kit. Für 79,90 Euro erhältst du mit dem „SATA3-Adapter-Kit für MacBook (Pro)“ alles, was du für den Einbau einer SSD als zusätzliche Festplatte benötigst: einen SSD-HDD-Adapter mit SATA-3-Anschluss, das benötigte Spezialwerkzeug und eine Anleitung für den Einbau. Außerdem erhältst du ein externes DVD-Laufwerkgehäuse, damit du das ausgebaute Laufwerk einfach weiterverwenden kannst. Mit dem Adapter-Kit setzt du auf volle SSD-Power und bist im Handumdrehen bis zu 8-mal schneller unterwegs, als nur mit einer HDD. Wir bieten unser Adapter-Kit übrigens auch als Bundle mit der hardwrk SSD wrk ECO an!

Mit den genannten Lösungen solltest du dein MacBook Pro spürbar schneller machen. Kennst du weitere Tipps, um MacBooks zu beschleunigen?

UPDATE: Unseren SATA3-Adapter bieten wir jetzt auch im Bundle mit einer Profi-SSD von Angelbird an!